AIM PoINT

21.08.2017

Am Sonntag fanden sich in unserem Club auf dem Putting Green mehrere Gruppen zu seltsamen Treiben zusammen. Man sah vereinzelt Spielerinnen und Spieler mit merkwürdigen Gesten: manche fummelten mit der Hand vorm Gesicht, andere standen mit geschlossen Augen und hängendem Putter hinter dem Rücken.

Dies alles gehörte zu den Methoden des Grünlesens, die der Frankfurter Pro Rolf Kinkel in seinem Aim Point systematisiert hat und mit Profis aus der ganzen Welt erfolgreich umsetzt.

Auf Betreiben von Markus Lückhoff konnten wir Rolf Kinkel gewinnen, uns seine Methode weiter zu geben. Einige Teilnehmer der ersten Gruppe starteten nach erfolgreichem Beenden des Kurses gleich auf dem Platz und gaben zuversichtliche Rückmeldungen.

 

Insbesondere auf fremden Grüns ist diese Methode sehr hilfreich um weniger Putts zu spielen.

 

Die Idee ist einfach, leicht und schnell erlernbar. Wichtig ist, sich gut auf sein Körpergefühl und seine Balance verlassen zu können. Kennt man dann den Stimp (Grüngeschwindigkeit) und kann die Neigung des Grüns fühlen, kommt man mit kleinen Tricks sehr schnell zu den richtigen Schlüssen für die voraussichtliche Puttlinie. Man kann auch schwierige Breaks oder Doppelbreaks sicherer erkennen. Immer zu bedenken gilt ja, dass nur 40 Sekunden Zeit bleibt um den Schlag auszuführen. Da hilf es nicht wirklich dreimal um das Loch herumzulaufen oder sich auf den Boden zu legen, wie das selbst einige Profis machen.

 

Das Aim Point System funktioniert sowohl bei kurzen wie bei langen Putts. Der Kurs hat vielen gezeigt, dass das Putten sehr vernachlässigt ist. Und wenn man daran denkt, dass der Drive von 200 Meter genauso ein Schlag ist, wie der Putt von 1 Meter, kann jeder selbst entscheiden, was denn zu üben lohnt.

 

Für weitere Infos bitte hier klicken: rolfkinkel.com.

 

Bild

 

Das Bild zeigt Rolf Kinkel eingerahmt von den Kursteilnehmern Sören Bechtel (li.) und Herbert Brandt (re.).