Turnier der Greenkeeper

21.07.2018

An diesem Samstag feierte ein neues Turnier in Dillenburg eine äußerst gelungene Premiere: Der Preis der Dillenburger Greenkeeper. Ralf Thieme und seine Kollegen hatten zu einem nicht vorgabewirksamen Einzel-Stableford-Turnier geladen und trotz der Ferien traten 81 Starter an.

Bei der Begrüßung, von unserem Headgreenkeeper aus Gründen der Schonung demonstrativ neben dem Puttingrün vorgenommen, war dem Platzpflegeteam die Freude über diese rekordverdächtige Teilnehmerzahl anzumerken. Zu Recht fassten sie diesen Umstand auch als Wertschätzung ihrer Arbeit und des guten Verhältnisses zu den Mitgliedern auf. Die Gelegenheit nutzend, bat Ralf Thieme ausdrücklich darum, das Puttinggrün bei Turnieren nicht als Abkürzung von und zur Halfwaystation zu nutzen. 

An dieser Stelle unser herzlicher Dank an die Männer, die mit viel Einsatz und Herzblut an 7 Tagen in der Woche dafür sorgen, daß wir unserem Sport auf einer gepflegten Anlage unter bestmöglichen Bedingungen nachgehen können.

An diesem Tag erwiesen sie sich darüber hinaus auch als perfekte Gastgeber. Schon die üppige Halfwayverpflegung lies auch dank der fleißigen Kuchenbäckerinnen keine Wünsche offen. Die Abschlußveranstaltung fand dann, wie passend, in der Maschinenhalle statt. Geboten wurde Gegrilltes vom selbst zubereiteten Wildschwein (Gunter, gerne immer wieder!) auf Brötchen vor Maschinenpark. Diese originelle Kulisse mit ihren optischen und olfaktorischen Besonderheiten veranlasste unseren Präsidenten Manfred Hardt zu der nachdenklichen Frage, wozu wir eigentlich ein Clubhaus benötigten. Alle Teilnehmer waren sich einig, daß dieses Turnier fester Bestandteil des jährlichen Wettspielprogramms werden muß.

Großes Raunen dann bei der Siegerehrung, für die die Lieferanten unserer Greenkeeper viele Preise gestiftet hatten. Trotz des anfänglichen Regens wurden viele hervorragende Ergebnisse erzielt. 12 von 81 Startern gelang eine Unterspielung, den Vogel schoß dabei mit 48 Punkten Armin Kühn als Sieger der Nettogruppe B (Handicap 20,7 und höher) ab. Vera Kingelhöfer belegte in dieser Klasse mit 42 Punkten Platz zwei, gefolgt von Harold Langenbach und Stefanie Mauden mit jeweils 41 Zählern. Auch die geteilten fünften Helga Sommer und Karlheinz Will-Bernitt konnten noch mit 40 Nettopunkten beeindrucken.

In der A-Klasse gab es kein Vorbeikommen an Stefan Schork (41). Aber auch der zweitplatzierte Thomas Dreher (39) und die geteilten Dritten Lothar Basseng, Katja Gröninger, Hans Auer (jeweils 38) sowie Gerhard Reich (37) hätten sich bei vorgabewirksamer Wertung unterspielt. Aus nachvollziehbaren Gründen sei an dieser Stelle auf die Nennung aller 28! Nettopreisgewinner verzichtet.

Den Sonderpreis Nearest to the Pin, für Damen und Herren gemeinsam auf Bahn 3, sicherte sich mit 30cm Abstand von der Fahne Stefan Buschek. Nearest to the Line war auf der Bahn 17 Wolfgang Schwach, der seinen Abschlag etwa 8 cm neben die Linie aufs platzierte.

Den Bruttopreis lies sich natürlich Christian Schwarz mit 33 Punkten nicht nehmen. Den geteilten zweiten Platz belegten Hans Auer und Theo Schöne (27), gefolgt von der besten Spielerin des Feldes, Katja Gröninger mit 24 gespielten und 26 gewerteten Bruttopunkten. Zur Erklärung: Aufgrund des für Damen und Herren unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades unseres Platzes, zu erkennen an den Course-Werten 71,2 bzw. 73, bekommen Frauen bei gemeinsamer Wertung als Ausgleich auf den beiden schwersten Bahnen jeweils einen Schlag weniger angerechnet als tatsächlich gespielt. Ein Doppelbogey auf unserer 6 oder der 12 bringt einen Bruttopunkt, ein Bogey zwei, ein Par drei usw. (t.s.)

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